Tag 37 – nach Finnland
Um halb eins bin ich wach geworden. Draußen ist es schon hell, der Wasserfall brummt. Gestern war ich müde und habe die Geräuschkulisse nicht mehr wahrgenommen. Jetzt stört mich das wieder einzuschlafen.
Ich stecke mir Stopper in den Ohren und die Augenbinde auf und versuche einzuschlafen. Es dauert ewig.
Um 7 bin ich wieder wach und stehe auf. Packe meine Sachen und räume das Grillhaus wie es vorher war. Kurz vor 9 Uhr verlasse ich das Camping. Bevor es jetzt weiter geht, schaue ich mir kurz den Wasserfall an dem Fluss Kalixälven von der Brückenseite an.

Heute fahre ich auf den Campingplatz in Pajala, kurz vor der Grenze zu Finnland.
Die nächsten Tage werden schwer. Übernachtungen zu finden ist nicht einfach, wenn man doch nicht im Zelt schlafen will. Und ich kann die Kälte in der Nacht nicht mehr ertragen. Bin ich eine Frostbeule geworden oder liegt das an dem geschrumpften Fettpolster?
Der Tag ist bewölkt und kälter als gestern. Heute ziehe ich die langen Hosen und Schuhe an.
Gegen Mittag ziehen dunkle Wolken und es wird windiger. Die geplanten Spiegeleier müssen warten, das mache ich erst abends auf dem Camping. Jetzt halte ich an einem Supermarkt und kaufe mir Brot und Schinken und esse dann gleich, bevor es mit dem Regen anfängt.
Die letzten zwei Stunden zum Camping fahre ich im Regen. Um 16 Uhr komme ich an.



Hier gibt es auch ein Cottage für mich, warm und mit Kochplatten. Nach dem Duschen gibt es endlich Spiegeleier mit Bacon, das ich mir gemütlich in meinem Zimmer machen kann.
